Nordic Walking - Frankenberg Strecke Nr. 3

  • Ausgangspunkt Schwedensteinweg "Meiers Gründchen".
  • Starten Sie auf dem Schotterweg entlang rechts Waldrand, links Wiesengrund, schwach ansteigend mit rd. 4 %.
  • Ende des Wiesengrundes geradeaus in den Wald, nach weiteren 100 m geradeaus durch das Tor in den Wildpark der Stadt Frankenberg.
  • Der Wildpark ist ständig geöffnet bei kostenlosem Zutritt. Alle Tiere laufen frei (außer den Wildschweinen, die auch manchmal beißen!). Bitte bleiben sie auf den befestigten Wegen, denn das Wild ist scheu, kommt aber auch zum Futterbetteln und frißt Ihnen aus der Hand.
  • Auf dem letzten Teil des ebenen Weges zwischen Kiefernwald (links) und Kastanienwiese (rechts) gehen sie über eine Betonplatte, auf der Fährten - und Spurenbildern von Waldtieren eingedrückt sind.
  • Jetzt stoßen Sie auf das Schwarzwildgatter. Übrigens die Fütterzeiten für die Tiere sind zwischen 14 und 15.00 Uhr täglich.
  • Walken sie nun links Richtung Holzhaus. Rund um den Heuschober befindet sich ein überdachter Rundgang, von dem man einen schönen Rundblick in den Wildpark hat, im südöstlich gelegenen Tal fließt die Eder, mitten in der Hügellandschaft liegt die Frankenberger Stadtteile Geismar und Friedrichshausen mit den vier Windkraftanlagen auf der Haubernschen Höhe. Bei klarer Sicht erhebt sich dahinter der Kellerwald mit dem Fernmeldeturm des "Hohen Lohrs".
  • Vom Futterhaus folgen Sie weiter dem Schotterweg und verlassen nun durch die Pendel-Doppel-Tür den Wildpark.
  • Nun teilen sich die bisher gemeinsam begonnenen Walkingstrecken.
  • Nach dem Tor wenden Sie sich nach rechts. Das Tal, durch das Sie absteigen, ist der "Finsterbach".
  • Am Beginn der Siedlung halten Sie sich rechts und Sie erreichen den Haupteingang des Wildparkes.
  • Die Strecke geht nach links die Wildparkstraße entlang bis zur Querungsinsel über die Landesstraße 3076 Frankenberg - Schreufa.
  • Sie wenden sich nach rechts zur Eder hin, überqueren auch das Bahngleis und nun genießen Sie den langen ebenen Abschnitt am Ederufer.
  • Vor Ihnen sehen Sie die Silhouette der ehemaligen Fa. Stölcker, dem heutigen Industriepark Frankenberg Nord mit dem Dampfmaschinenmuseum und vielen kleinen Gewerbe- und Service-Betrieben.
  • Dahinter liegt die Fa. Günther Heißkanaltechnik, an der Sie vorbeilaufen. Dahinter müssen Sie über die Straße (L3076) wechseln und vor dem eingezäunten Grundstück streben sie wieder bergan. Der Wald-Feld-Randweg geht in kühnem Schwung in die rasch gewonnene Höhe.
  • Dort halten Sie sich am nächsten Querweg rechts und durchstoßen einen lockeren Eichenbaumbestand, um danach wieder scharf nach links aufwärts zu gehen. Das Gelände ist nun wieder offen in der Feld/Wiesen-Landschaft und Sie blicken nun über den Stadtteil Schreufa.
  • Sie wechseln zunächst nach rechts Richtung der Häuser und sogleich wieder nach links Richtung Wald.
  • Auf der Höhe stoßen wir wieder auf die Strecke 1 und folgen dieser nach rechts bis zum Waldrand. Genießen Sie auf diesem Abschnitt ruhig einmal den Ostblick in Richtung Edersee mit den Berghöhen von Frankenau bis Lichtenfels. Das Edertal wird in diesem Bereich von dem "Hermanns-Holz" zwischen dem Industriepark Nord und dem Stadtteil Viermünden verdeckt.
  • Dort trennen wir uns wieder von den Strecken 1 und 2 und gehen geradeaus in den Wald, um nach ca. 100 m nach links abzubiegen.
  • Von Schreufa her mündet auf unseren Weg der Eisenbergweg, dem wir weiter geradeaus folgen. Nach einem leichten Links- und dann einem leichten Rechtsknick führt uns die Strecke rechts ab in den tief gelegen "Stempers Graben". Hier finden wir einen kleinen Bachlauf mit Erlenbewuchs. Vor der kleinen Wildwiese wenden Sie sich nach links und im weiteren Verlauf dem Schotterweg entlang erneut über den Bachlauf.
  • Rechtsseitig liegt ein kleiner verträumter Teich mit einer sehr seltenen Seggengrasart, die zu höckerförmigen Büscheln hochwächst. Immer auf dem Schotterweg bleibend steigt die Strecke nun wieder leicht an. Am Wegesrand wächst das Heidekraut. Übrigens ist dieser Abschnitt ein Teil des Naturerlebnispfades "Stempersgraben", der von Frankenberg nach Schreufa führt. Die Beschilderung soll den Waldbesuchern einige der Naturgeheimnisse in diesem Bereich näher bringen.
  • Auf der Höhe angekommen, führt der Weg in einem Bogen um den alten Eichen und Buchen Bestand mit seinen knorrig gewachsenen Bäumen.
  • Über die nächste Kreuzung geht es geradeaus erneut bergab und am Waldrand sehen Sie das Frankenberger Neubaugebiet im Schräling auf der gegenüberliegenden Seite des Wiesengrundes.
  • Halten Sie sich rechts, laufen Sie vorbei an einer alten Viehhütte und sehen links Feuchtwiesen und einen eingezäunten Teich.
  • Am Ende des Gewässers wenden Sie sich nach rechts wieder bergauf und oben angekommen erneut nach rechts.
  • Auf dem Höhenrücken kreuzen Sie Ihre eigene Strecke, die von links aus dem Stempers Graben gekommen war. Sie streben diesmal geradeaus der Anhöhe zu, die den Namen Frankenberger Totenhöhe trägt. Vor der Kreuzung befindet sich eine hölzerne Schutzhütte und rechts davon der Schwedenstein. Dieser Gedenkstein erinnert an die Schlacht auf der Totenhöhe im 30jährigen Krieg, in der viele schwedische Soldaten umgekommen sein sollen.
  • Verlassen Sie diesen grausigen Ort geradeaus die Wegekreuzung überquerend. Sie haben den höchsten Punkt dieser Strecke damit bewältigt.
  • An der nächsten Wegekreuzung biegen Sie nach rechts ab. Die Strecken 1, 2 und 3 haben nun wieder alle zusammengefunden. Der "Totenborn", eine Quelle (rechts) und ein Tümpel (links) bilden hier ein Feuchtbiotop.
  • Am Ende der Wiese gehen Sie erneut links. Im eingezäunten Schutzbereich des Wasserbehälters steht ein Funkturm für unser heimisches Mobiltelefonnetz.
  • Jetzt werden Sie Ihre Walkingstöcke zum Bremsen benötigen, denn Sie gehen auf dem steilsten Stück der Strecke bergab.
  • Geradeaus über die Kreuzung und schon sind Sie wieder am "Meiers Gründchen" angelangt, dem Wiesengrund an dem Sie Ihren Rundgang begonnen haben. Sacht bergab können Sie jetzt wieder locker auslaufen.
  • Wir hoffen, daß Sie diesen Rundgang mit seinen schönen Ausblicken genossen haben und wünschen Ihnen viel Freude an unserem Streckenvorschlag.
Strecke 3
{backbutton}